{"id":1758,"date":"2018-06-23T15:47:08","date_gmt":"2018-06-23T13:47:08","guid":{"rendered":"http:\/\/bi-boelgental.de\/?page_id=1758"},"modified":"2018-07-21T14:51:22","modified_gmt":"2018-07-21T12:51:22","slug":"faktencheck","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/bi-boelgental.de\/?page_id=1758","title":{"rendered":"Faktencheck"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-1758\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-1758-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-1758-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-1758-0-0-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child\" data-index=\"0\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p><span style=\"color: #0000ff;\"><strong>Die Seite \"Faktencheck\" ist die direkte Antwort der BI auf den Faktencheck des Steinbruchbetreibers Sch\u00f6n &amp; Hippelein, auf dessen Webseite. Die BI bildet die auf der Unternehmens-Webseite eingestellten Fragen und Behauptungen ab und beantwortet diese, aus der Sicht der BI!<\/strong><\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1758-0-0-1\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor\" data-index=\"1\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t><h3 class=\"widget-title\">Frage: Stimmt es, dass man das Abbauvorhaben bei B\u00f6lgental verhindern kann?<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p><span style=\"color: #993300;\"><b>Die Fakten und unsere Sichtweise:<\/b><\/span><\/p>\n<p>Entscheiden die B\u00fcrger beim B\u00fcrgerentscheid mehrheitlich mit<b> \u201eJA\u201c <\/b>ist das Abbauvorhaben zu verhindern!<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1758-0-0-2\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor\" data-index=\"2\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t><h3 class=\"widget-title\">Frage: Kann mit einem \u201eJA\u201c beim B\u00fcrgerentscheid das Abbauvorhaben, wegen der im Eigentum der Gemeinde stehenden Wege, tats\u00e4chlich verhindert werden?<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p><span style=\"color: #993300;\"><b>Die Fakten und unsere Sichtweise:<\/b><\/span><\/p>\n<p>Ja, das Abbauvorhaben kann verhindert werden.<\/p>\n<p>Die Erfolgsaussichten einer Klage des Unternehmens, sind nach externer juristischer Pr\u00fcfung durch den Rechtsanwaltes Dr. Armin Wirsing aus Stuttgart, gering. <b>Eine Verhinderung ist daher m\u00f6glich<\/b> und muss zur Verhinderung schwerer Nachteile, vor allem f\u00fcr die B\u00f6lgentaler und Gr\u00f6ninger B\u00fcrger, dringend forciert werden.<\/p>\n<p>Die Aussage des Unternehmens, die Gemeinde m\u00fcsse die Wege zur Verf\u00fcgung stellen, weil das Gebiet als Rohstoffsicherungsgebiet ausgewiesen ist, ist falsch und wurde so, nicht einmal vom Gutachter der Gemeinde behauptet. Das Gutachten der Gemeinde verdeutlicht jedem juristisch versierten Leser, dass es sich um ein Ergebnisgutachten handelt. Dies bedeutet, dass der Anwalt beauftragt wurde, ein bestimmtes Ergebnis zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Es verwundert doch sehr, dass auf der Homepage des Unternehmens, Inhalte des Gutachtens welches von der Gemeinde beauftragt wurde, zitiert werden. Wie ist es dem Unternehmen gelungen, Kenntnis \u00fcber den Inhalt des Gutachtens zu erlangen?<\/p>\n<p>Die \u00c4u\u00dferungen sowohl der Gemeinde als auch des Unternehmens, \u00fcber das vermeintlich eindeutige Ergebnis, lassen vermuten, dass beide dieses Gutachten falsch verstehen, oder wissentlich den gew\u00fcnschten Ergebnischarakter verschleiern und nun dieses gew\u00fcnschte Ergebnis als rechtsverbindlichen Fakt darstellen.<\/p>\n<p>Das Gutachten verdeutlicht im Rahmen der Ausf\u00fchrungen, dass eine Klage des Unternehmens auf zur Verf\u00fcgungstellung der Feldwege im Gebiet, mit erheblichen Risiken verbunden ist. Es wird mit Allgemeinen Rechtsgrunds\u00e4tzen (Selbstbindung der Verwaltung, Gleichheitssatz) argumentiert \u2013 welche regelm\u00e4\u00dfig einen juristischen Notnagel in der Argumentation darstellen , wenn nichts \u201eBesseres\u201c als Rechtsgrundlage zur Verf\u00fcgung steht. S\u00e4mtliche zitierten Fundstellen bzw. Urteile betreffen keinen konkreten Fall eines Steinbruchs. Es konnte kein Fall benannt werden, bei welchem eine Verhinderung gescheitert ist.<\/p>\n<p>Zudem gibt es zahlreiche Argumente, welche den Fall B\u00f6lgental zu keinem gleichgelagerten Fall machen. Nur, weil die Gemeinde in der Vergangenheit Wege f\u00fcr Steinbr\u00fcche zur Verf\u00fcgung gestellt hat, bedeutet das nicht, dass in jedem Fall, ein Unternehmen immer einen Anspruch auf die Wege hat. Dies gilt insbesondere, infolge der zahlreichen dokumentierten schlechten Erfahrungen der Bev\u00f6lkerung, mit dem bestehenden Steinbruch. Des Weiteren, handelt es sich bei B\u00f6lgental, um das letzte Naherholungsgebiet an der Jagst, innerhalb der Gemeinde, welches noch von einem Steinbruch frei ist.<\/p>\n<p>Fragen Sie doch einmal Unternehmen oder Gemeinde nach einem Fall, im Rahmen dessen, die Wege auf der behaupteten Rechtsgrundlage, durch eine Gemeinde zur Verf\u00fcgung gestellt werden mussten? Eine Antwort gab es hierauf bisher nicht - und dies aus gutem Grund.<\/p>\n<p>Dazu ein Link, welcher verdeutlicht, dass \u00fcber das Argument Feldwege, eine Verhinderung m\u00f6glich ist!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fnp.de\/lokales\/limburg_und_umgebung\/Schaefer-Kalk-will-um-Hengen-kaempfen;art680,3008972\">http:\/\/www.fnp.de\/lokales\/limburg_und_umgebung\/Schaefer-Kalk-will-um-Hengen-kaempfen;art680,3008972<\/a><\/p>\n<p><b>Unsere, die Rechtslage betreffenden Ausf\u00fchrungen, basieren auf fundierter Fachexpertise!<\/b><\/p>\n<p><b>Die Behauptung, sowohl der Gemeinde als auch des Unternehmens, eine Verhinderung des Abbauvorhabens sein nicht m\u00f6glich, sind als wahlkampftaktische Rhetorik zu werten. Das Gleiche gilt auch, f\u00fcr die Behauptung einer garantiert zu realisierenden Nordumfahrung von Gr\u00f6ningen!<\/b><\/p>\n<p>Soweit das Unternehmen behauptet, die Nordumfahrung sei abh\u00e4ngig von einem \u201eNein\u201c im B\u00fcrgerentscheid, so ist auch dies lediglich eine Behauptung, um bei den Menschen \u00c4ngste zu sch\u00fcren. Sollte das Unternehmen die Wege im Abbaugebiet nach langj\u00e4hrigem Prozess erhalten, w\u00fcrde es auch die Wege zum Gebiet erhalten. Es ist damit nicht automatisch ausgeschlossen, dass das Unternehmen die Nordumfahrung nicht umsetzen kann. Die Gemeinde kann bereits jetzt zusichern, dass das Unternehmen die Wege erh\u00e4lt, soweit gerichtlich abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt ist, dass eine Verhinderung nicht m\u00f6glich ist. Dies l\u00e4sst jedoch bereits die Fragestellung im B\u00fcrgerentscheid zu. Im \u00dcbrigen erm\u00f6glicht erst ein \u201eJA\u201c wirkliche Verhandlungen, da das Unternehmen nur mit echten Zugest\u00e4ndnissen, gegebenenfalls durch einen erneuten B\u00fcrgerentscheid, eine Kompromissl\u00f6sung erreichen kann.<\/p>\n<p>Bislang haben weder Unternehmen noch Gemeinde, die \u00c4ngste der Bev\u00f6lkerung Ernst genommen. Wie soll auf diese Art und Weise, ein f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung ertr\u00e4glicher Abbau verhandelt werden?<\/p>\n<p>Zudem, selbst wenn eine Vereinbarung getroffen w\u00fcrde, muss auch sichergestellt sein, dass bspw. eine Gruppe von direkt betroffenen B\u00fcrgern, diese Vereinbarung ggfs. vollstrecken k\u00f6nnen muss. Die Erfahrungen aus Neidenfels und Wollmershausen zeigen, dass die Verst\u00f6\u00dfe des Unternehmens nur ungen\u00fcgend geahndet wurden.<\/p>\n<ul>\n<li><b>Ein \u201eJA\u201c erm\u00f6glicht daher dennoch die Nordumfahrung!<\/b><\/li>\n<li><b>Mit einem \u201eJA\u201c kommt kein Steinbruch!<\/b><\/li>\n<li><b>Erst mit einem \u201eJA\u201c besteht eine echte Verhandlungsgrundlage!<\/b><\/li>\n<li><b>Mit einem \u201eJA\u201c kann, auch im Falle eines Unterliegens, ein LKW-Verkehr auf der Kreisstra\u00dfe durch Gr\u00f6ningen verhindert bzw. beschr\u00e4nkt werden!<\/b><\/li>\n<li><b>Nur durch ein \u201eJA\u201c kann eine zumutbare L\u00f6sung f\u00fcr die B\u00fcrger erarbeitet werden!<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1758-0-0-3\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor\" data-index=\"3\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t><h3 class=\"widget-title\">Frage: Was \u00e4ndert sich f\u00fcr die Bewohner von Gr\u00f6ningen, durch den Steinbruch bei B\u00f6lgental?<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p><span style=\"color: #993300;\"><b>Die Fakten und unsere Sichtweise:<\/b><\/span><\/p>\n<p>Nach Angabe des Unternehmens, werden die Gr\u00f6ninger von dem Steinbruch nichts sp\u00fcren! Dies zeigt einmal mehr, die \u201eVertrauensw\u00fcrdigkeit\u201c des Unternehmens. Bereits heute sp\u00fcren Gr\u00f6ninger Ersch\u00fctterungen, Staubeinwirkungen und L\u00e4rm. Bereits heute, bei einer Entfernung von 1.500 m, erwachen S\u00e4uglinge bei Sprengungen. Das Unternehmen wird es nicht sicher stellen k\u00f6nnen, dass kein LKW durch Gr\u00f6ningen f\u00e4hrt. Die Hauptwindrichtung ist Westen, so dass auch in Gr\u00f6ningen mit Staub und L\u00e4rm zu rechnen ist. Gr\u00f6ningen ist bereits heute durch die Autobahn stark belastet. Eine weitere Belastung ist nicht zumutbar.<\/p>\n<p>Bezeichnend ist, dass der Ort B\u00f6lgental, der nur 250 \u2013 300 m vom geplanten Steinbruch entfernt liegt, in der Karte des Unternehmens nicht einmal benannt wird und wohl nicht (mehr?) existent scheint. Dies zeigt, die geringe Wertsch\u00e4tzung des Unternehmens gegen\u00fcber den in B\u00f6lgental lebenden Menschen!<\/p>\n<p>W\u00fcrde es dem Unternehmen wirklich um die Menschen gehen, w\u00fcrden alle betrachtet werden und nicht nur die, die f\u00fcr das Wahlkampfergebnis entscheidend sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<ul>\n<li><b>Das Schutzgut Mensch muss an erster Stelle stehen, unabh\u00e4ngig von der Anzahl der Betroffenen!<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1758-0-0-4\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor\" data-index=\"4\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t><h3 class=\"widget-title\">Frage: Wird die Nordumfahrung von Gr\u00f6ningen gebaut? Wie wird sicher gestellt, dass Vorhaben bedingter Schwerlastverkehr nicht durch Gr\u00f6ningen f\u00e4hrt?<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p><span style=\"color: #993300;\"><b>Die Fakten und unsere Sichtweise:<\/b><\/span><\/p>\n<p>Das Unternehmen selbst spricht nur davon, dass die Nordumfahrung fester Bestandteil der Planung ist. Mehr kann das Unternehmen auch nicht seri\u00f6s versprechen. Die zust\u00e4ndige Beh\u00f6rde ist im Wesentlichen das Landratsamt. Nur diese kann die Umfahrung genehmigen, wobei hierzu auch die \u00fcbrigen tangierten Beh\u00f6rden, ein Mitspracherecht haben. Die Umfahrung in Neidenfels ist gescheitert, weil der Naturschutz einer Jagstbr\u00fccke nicht zugestimmt hat. Auch an der geplanten Nordumfahrung grenzt ein Biotop an, sowie ein werthaltiges Gew\u00e4sser. Des Weiteren durchzieht die Nordumfahrung einen \u201eregionalen Gr\u00fcnzug\u201c. Es existieren vergleichbare F\u00e4lle in denen eine Umfahrung nicht genehmigt werden konnte und auch gerichtlich <span style=\"text-decoration: line-through;\">dem<\/span> eine Absage erteilt wurde.<\/p>\n<p>Zudem hat das Unternehmen derzeit lediglich von einer Nordumfahrung mit Ausweichbuchten gesprochen. Das bedeutet, dass immer nur ein LKW auf der geplanten Stra\u00dfe fahren kann. Bei 130 LKW (260 LKWs bei Hin- und R\u00fcckfahrt) und dem erheblichen, bereits existenten landwirtschaftlichen Verkehr, ist eine Umsetzung in dieser Form v\u00f6llig ungen\u00fcgend. Die LKW\u00b4s m\u00fcssten erhebliche Wartezeiten in Kauf nehmen. Es best\u00fcnde das Risiko, dass diese, trotz via Verkehrsschild gesperrter Stra\u00dfen, durch Gr\u00f6ningen fahren. Eine Beschr\u00e4nkung der Nutzbarkeit der \u00f6ffentlichen Stra\u00dfe durch den Schwerlastverkehr, kann nur mit Zustimmung der Beh\u00f6rde erfolgen. Diese Zustimmung ist v\u00f6llig ungesichert.<\/p>\n<p>Zur Erstellung der Ausweichbuchten ist der Erwerb privater Fl\u00e4chen notwendig. Eine Enteignung ist auch nach Auffassung von Gemeinde und Unternehmen nicht m\u00f6glich. Einige Anlieger begehren die Komplettverhinderung des Vorhabens, es ist daher bei einem \u201eNein\u201c nicht sichergestellt, dass diese Anlieger ihre Fl\u00e4chen verkaufen werden.<\/p>\n<p>Was passiert dann mit dem landwirtschaftlichen Verkehr? Eine Beschr\u00e4nkung auf reinen Anliegergebrauch ist nicht zielf\u00fchrend, da ja auch der Steinbruch ein Anlieger w\u00e4re.<\/p>\n<ul>\n<li><b>Die Nordumfahrung ist daher v\u00f6llig ungesichert! <\/b><\/li>\n<li><b>Eine garantierte Nordumfahrung gibt es nicht!<\/b><\/li>\n<li><b>Eine Nordumfahrung kann es <\/b><b>trotz eines \u201eJA\u201c geben!<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1758-0-0-5\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor\" data-index=\"5\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t><h3 class=\"widget-title\">Frage: Ist es zutreffend, dass die aus dem Steinbruch bei B\u00f6lgental kommenden LKW durch Gr\u00f6ningen, B\u00f6lgental, Bronnholzheim, Helmshofen und Ellrichshausen fahren?<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p><span style=\"color: #993300;\"><b>Die Fakten und unsere Sichtweise:<\/b><\/span><\/p>\n<p>Die Nordumfahrung ist v\u00f6llig ungesichert. Die Genehmigung liegt auch nicht in der Hand des Unternehmens bzw. der Gemeinde. In Satteldorf m\u00f6chte die Gemeinde schon seit l\u00e4ngerem die Hauptstra\u00dfe f\u00fcr LKW-Durchfahrten sperren. Bis heute konnte jedoch nicht erreicht werden, dass das zust\u00e4ndige Landratsamt dies umsetzt.<\/p>\n<p>Das Unternehmen hat keinen Anspruch darauf, dass die Nordumfahrung genehmigt wird. Selbst wenn eine Nordumfahrung zustande k\u00e4me, ist v\u00f6llig offen, ob dann die Beh\u00f6rde ein LKW-Verbot f\u00fcr die Kreisstra\u00dfe durch Gr\u00f6ningen anordnen wird, um zu verhindern, dass die LKW`s nicht doch die k\u00fcrzere Strecke durch Gr\u00f6ningen nutzen. Zeit ist Geld f\u00fcr jeden LKW-Fahrer.<\/p>\n<p>Das Unternehmen behauptet, die Strecke \u00fcber Helmshofen, Bronnholzheim und Ellrichshausen habe keine Bedeutung f\u00fcr den Schwerlastverkehr. Diese Behauptung verkennt die Realit\u00e4t. Bereits heute fahren zahlreiche LKW \u00fcber Satteldorf, Ellrichshausen ins angrenzende Bayern. Eine Nordumfahrung wird eher den Verkehr Richtung Bayern auf diese Strecke verlagern.<\/p>\n<p>Das Unternehmen m\u00f6ge sich wenigsten einmal die M\u00fche machen und mit der betroffenen Bev\u00f6lkerung sprechen. Nur so kann dieses Problem erkannt und gegebenenfalls auch gel\u00f6st werden!<\/p>\n<p><b>Die B\u00fcrgerinitiative ist nach wie vor der Auffassung, dass die beschriebene Strecke f\u00fcr den Schwerlastverkehr eine g\u00fcnstige Alternative darstellt, vor allem im Hinblick auf die kommende Maut auf Bundesstra\u00dfen. Es z\u00e4hlt jeder Cent!<\/b><\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1758-0-0-6\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor\" data-index=\"6\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t><h3 class=\"widget-title\">Frage: F\u00fchren Sprengungen zu Geb\u00e4udesch\u00e4den?<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p><span style=\"color: #993300;\"><b>Die Fakten und unsere Sichtweise:<\/b><\/span><\/p>\n<p>Das ist eigentlich der traurigste Punkt! Die B\u00fcrgerinitiative hat sich mit den Geb\u00e4udesch\u00e4den in Wollmershausen auseinandergesetzt. Gemeinsam mit den Wollmersh\u00e4usern, haben wir den Sachverst\u00e4ndigen Herrn Dipl. Ing. Immekus, mit einer gutachterlichen Stellungnahme beauftragt. Dipl. Ing. Immekus best\u00e4tigte, dass in der Gesamtschau, unter Ber\u00fccksichtigung der Aussagen der Betroffenen und von Zeugen und weiterer Beweismittel, ein wesentlicher Teil der Sch\u00e4den auf die Sprengersch\u00fctterungen im Steinbruch Kernm\u00fchle zur\u00fcckzuf\u00fchren sind.<\/p>\n<p>Die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung des Unternehmens hat sich die seit l\u00e4ngerem bestehenden Sch\u00e4den, trotz mehrfacher Angebote der Gesch\u00e4digten, nie angesehen. Statt dessen hat das Unternehmen zweifelhafte Messungen beauftragt, die in einem Geb\u00e4ude durchgef\u00fchrt wurden. Diese Messungen ergaben die Einhaltung der Richtwerte. Diese Richtwerte stellen jedoch nur Anhaltswerte f\u00fcr noch zul\u00e4ssige Ersch\u00fctterungsimmisionswerte dar. Selbst wenn Sprengersch\u00fctterungen diese Werte nicht \u00fcberschreiten, stellt dies keineswegs sicher, dass keine Geb\u00e4udesch\u00e4den auftreten.<\/p>\n<p>Es existieren zahlreiche Entscheidungen des Bundesgerichtshofs, aus denen hervorgeht, dass Geb\u00e4udesch\u00e4den, trotz Einhaltung der Richtwerte, eintreten k\u00f6nnen. Dies Entscheidungen will das Unternehmen nicht wahrhaben, oder ignoriert diese und will daher, f\u00fcr mutma\u00dflich durch Sprengersch\u00fctterungen verursachte Geb\u00e4udesch\u00e4den, auch keine L\u00f6sung anbieten. Eine Bestandsaufnahme der Geb\u00e4ude in B\u00f6lgental, wurde durch das Unternehmen, infolge der erheblichen Kosten, bereits abgelehnt!!!<\/p>\n<p>Bei diesen wichtigen Punkten, muss den B\u00fcrgern Sicherheit gew\u00e4hrt werden. Es darf nicht sein, dass die Menschen hier alleine gelassen werden und z.B. auf eigenes Risiko kostenintensive Prozesse einleiten m\u00fcssen. Das Unternehmen er\u00f6ffnet eine Gefahrenquelle und muss dann auch sicherstellen, dass \u00fcberhaupt keine Geb\u00e4udesch\u00e4den eintreten k\u00f6nnen. Die Aussage des Unternehmens zum Schutz der B\u00fcrger und deren Verm\u00f6gen, sind bisher v\u00f6llig unzureichend!<\/p>\n<p>Herr B\u00fcrgermeister Wackler lies mitteilen, dass er die Geb\u00e4udesch\u00e4den in Wollmershausen nicht besichtigen m\u00f6chte, da sich diese au\u00dferhalb des Gemeindegebietes befinden. Da schaut man sich doch lieber Wohngebiete in anderen Gemeinden<i> <\/i>an, anstatt dass man versucht, die \u00c4ngste der B\u00f6lgentaler zu verstehen und hierf\u00fcr eine geeignete L\u00f6sung auszuarbeiten!<\/p>\n<p>Die Wollmersh\u00e4user B\u00fcrger teilen mit, dass bis zu einem Abstand von 600 \u2013 800m, zu ihren Geb\u00e4uden, die Abbauarbeiten noch ertr\u00e4glich waren. Warum wird dies nicht ber\u00fccksichtigt?<\/p>\n<p>Die B\u00fcrger werden bis heute von der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung bel\u00e4chelt und nicht Ernst genommen. Das Unternehmen weist die Verantwortung f\u00fcr Sch\u00e4den, ohne diese \u00fcberhaupt einmal begutachtet zu haben, zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Im Rahmen, der von Gesch\u00e4digten in Wollmershausen initiierten Petition, hat lediglich ein Landtagsabgeordneter die Geb\u00e4udesch\u00e4den in Augenschein genommen. Der Petitionsausschuss kam zu dem Ergebnis, die Richtwerte werden eingehalten und hat die Betroffenen auf den Zivilrechtsweg verwiesen. Die Sache war und ist daher nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt!!!<\/p>\n<p>Seit kurzem sind die Betroffenen nicht mehr bereit, Vertreter des Unternehmens auf Ihre Grundst\u00fccke zu lassen. Dies ist jedoch nach einer derart abwertenden Behandlung, \u00fcber Jahre hinweg, mehr als nachvollziehbar! Die von Dipl. Ing. Immekus verfasste gutachterliche Stellungnahme soll gegebenenfalls in einem Zivilprozess Verwendung finden. Damit ist wohl f\u00fcr Jedermann nachvollziehbar, dass dieses dem \u201eGegner\u201c nicht vorab zur Verf\u00fcgung gestellt werden kann! Traurig genug, dass Betroffene und Nichtbetroffene, viel Geld in die Hand nehmen mussten, um einen Sachverst\u00e4ndigen zu beauftragen.<\/p>\n<ul>\n<li><b>Es wird kein ausreichender Schutz der Immobilien und damit der B\u00fcrger gew\u00e4hrleistet!<\/b><\/li>\n<li><b>Das bisher gezeigte Verhalten des Unternehmens l\u00e4sst eindeutig vermuten, dass dieses auch zuk\u00fcnftig die Verantwortung f\u00fcr jegliche Sch\u00e4den, zur\u00fcckweisen wird!<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1758-0-0-7\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor\" data-index=\"7\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t><h3 class=\"widget-title\">Frage: Besch\u00e4ftigt das Unternehmen nur 15 Mitarbeiter?<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p><span style=\"color: #993300;\"><b>Die Fakten und unsere Sichtweise:<\/b><\/span><\/p>\n<p>Dies hat die B\u00fcrgerinitiative niemals behauptet! Im Steinbruch Kernm\u00fchle selbst arbeiten gesch\u00e4tzt ca.12 Personen.<\/p>\n<p>Den Angaben der Webseite des Unternehmens ist zu entnehmen, dass in den Betrieben Heidenheim, Kirchberg an der Jagst und Satteldorf zusammen ca. 80 Personen besch\u00e4ftigt werden. Die Verwaltung der Standorte Heidenheim und Kirchberg an der Jagst erfolgt durch den Standort Satteldorf. \u00dcber den Anteil an Teilzeitarbeitspl\u00e4tzen macht das Unternehmen keine Angaben.<\/p>\n<p>Im \u00dcbrigen ist es Aufgabe des Unternehmens, wenn es erkennt, dass die Realisierung eines Projekts zu scheitern droht, die Arbeitspl\u00e4tze durch Alternativen zu sichern! F\u00fcr uns hat es den Anschein, dass sich das Unternehmen dieser Verantwortung nicht bewusst ist!<\/p>\n<ul>\n<li><b>Unternehmen tragen die Verantwortung f\u00fcr die Erhaltung von Arbeitspl\u00e4tzen!<\/b><\/li>\n<li><b>Die konkrete Anzahl der Arbeitspl\u00e4tze soll nicht ver\u00f6ffentlicht werden!<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1758-0-0-8\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor\" data-index=\"8\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t><h3 class=\"widget-title\">Frage: Macht Kalksteinstaub krank?<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p><span style=\"color: #993300;\"><b>Die Fakten und unsere Sichtweise:<\/b><\/span><\/p>\n<p>Ja, auch Feinstaub aus Kalkstein, wirkt bei \u00fcberschreiten der Grenzwerte, gesundheitssch\u00e4dlich.<\/p>\n<p>Feinstaub entsteht bei sogenannten kornzerst\u00f6renden Aktivit\u00e4ten. Darunter fallen sowohl der Abbau als auch die Weiterverarbeitung des Gesteins. In die Umgebung gelangt dieser Feinstaub durch Abwehungen von Lagerhalden, bei Sch\u00fcttvorg\u00e4ngen w\u00e4hrend dem Beladen und beim Materialtransport.<\/p>\n<p>Das der Grobstaub gesundheitssch\u00e4dlich sei, wird von der B\u00fcrgerinitiative nicht behauptet.<\/p>\n<p>Es ist traurig, dass das Unternehmen sich auch dem Problem Feinstaub nicht annehmen will. Andernorts bspw. in Warstein, wurde durch Beh\u00f6rden festgestellt, dass der Gesteinsabbau (Kalkstein) urs\u00e4chlich f\u00fcr die \u00dcberschreitung der Feinstaubgrenzwerte ist. In der Gemeinde Satteldorf werden, trotz zahlreicher Br\u00fcche und sonstiger zus\u00e4tzlicher Feinstaubquellen, keine Feinstaubmessungen durchgef\u00fchrt. Unsere Forderung lautet, dass zuk\u00fcnftig Feinstaubmessungen durchgef\u00fchrt werden m\u00fcssen, um die Einhaltung der Grenzwerte sicherzustellen. Damit soll ausgeschlossen werden, dass in der Gemeinde Feinstaub zu Gesundheitssch\u00e4den wie Lungenerkrankungen oder gar Krebs f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>Auch dieses Problem wird von Gemeinde und Unternehmen bislang unzureichend ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Dazu noch eine Kurzstellungnahme, welche dem vom Unternehmen beauftragten Kommunikationsb\u00fcro l\u00e4ngst vorliegt:<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-family: Calibri, serif;\"><i>Wie Sie einem Aufsatz des Herrn Heinz-Gerd Grabowski (ANECO Institut f\u00fcr Umweltschutz GmbH &amp; Co.) und Herrn Uwe Hartmann (Landesamt f\u00fcr Natur- und Umwelt- und Verbraucherschutz NRW) ver\u00f6ffentlicht in der Zeitschrift Immissionsschutz Ausgabe 02\/2007 Seite 73 ff. entnehmen k\u00f6nnen, wurden Messungen an Kalksteinbr\u00fcchen durchgef\u00fchrt, welche an einem Bruch an 67 Tagen im Zeitraum eines \u00bd Jahrs \u00dcberschreitungen der Feinstaubwerte im Tagesmittel festgestellt haben. Der Ort befand sich in einer Entfernung von 900 m zum Kalksteinbruch. Es liegen uns noch weitere Aufs\u00e4tze vor (auszugsweise: Aufsatz Ermittlung von PM 10-Emissionen aus einem Steinbruch, von Dr. I. D\u00fcring, A. Moldenhauer, Dr.Ing. U. Vogt, Prof. Dr. Ing. G. Baumbach, D. Straub, P. Fleischer, Zeitschrift Immissionsschutz, Ausgabe 4\/2011, S. 178 ff.; Ermittlung zur Emission von Quarzfeinstaub aus Industrieanlagen, Dr. G. Noll u.a., Zeitschrift Immissionsschutz, Ausgabe 3\/2004, S. 99 ff.; Gesundheitliche Wirkung von <\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-family: Calibri, serif;\"><i>Feinstaub<\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-family: Calibri, serif;\"><i> und Stickstoffoxiden im Zusammenhang mit der Luftreinhalteplanung, Landesamt f\u00fcr Natur- und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen, Stand Oktober 2010; Umweltbundesamt, Feinstaubbelastung in Deutschland, Stand Mai 2009). <\/i><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-size: medium;\">Demnach wird deutlich, dass sehr wohl ein Risiko einer erh\u00f6hten Feinstaubbelastung, insbesondere auch infolge der erheblichen Vorbelastung (Abbau und Auff\u00fcllung Steinbruch Kernm\u00fchle, Auff\u00fcllung Steinbruch Barenhalden, Autobahn A 6, Gibsabbau Knauf\u2026.) existiert. Dass <\/span><\/span><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-size: medium;\">Feinstaub<\/span><\/span><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-size: medium;\"> das Risiko von Lungenerkrankungen und Krebs deutlich erh\u00f6ht bzw. nachweislich erh\u00f6hte Konzentrationen bei Dauerbelastung f\u00fcr Krebserkrankungen verantwortlich sind, ist ebenso wissenschaftlich belegt (vgl. oben zitierten Aufsatz \u201eGesundheitliche Wirkungen von <\/span><\/span><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-size: medium;\">Feinstaub<\/span><\/span><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-size: medium;\"> und Stickstoffoxiden im Zusammenhang mit der Luftreinhaltung des Landesamtes f\u00fcr Natur- und Verbraucherschutz NRW\u201c). Wir bitten daher um Darlegung wie Sie zu andersartigen Aussagen gelangen und insbesondere zu der Behauptung dass durch den Betrieb des Steinbruchs, kein weiteres Risiko hinzukommen w\u00fcrde?<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">In den obigen wissenschaftlichen Arbeiten wird zudem angef\u00fchrt, dass bei Steinbr\u00fcchen mit einer Abbaumenge von 50t\/Jahr und 25 ha Abbaufl\u00e4che Feinstaubmessungen erfolgen m\u00fcssen. Wird dies bei einer der regionalen Steinbr\u00fcche der Fa. Sch\u00f6n- und Hippelein gemacht? Nach Aussage des Herrn Hippelein ist zumindest eine Messung in den angrenzenden Orten f\u00fcr den geplanten Steinbruch B\u00f6lgental derzeit nicht vorgesehen.<\/span><b><\/b><\/p>\n<ul>\n<li><a name=\"_GoBack\"><\/a><b>Feinstaub ist gesundheitssch\u00e4dlich!<\/b><\/li>\n<li><b>Derzeit gibt es keine Sicherheit, dass die Grenzwerte eingehalten!<\/b><\/li>\n<li><b>Dauermessstellen sind zum Schutz der Bev\u00f6lkerung unerl\u00e4sslich !<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1758-0-0-9\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor\" data-index=\"9\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t><h3 class=\"widget-title\">Frage: Ist der Abbau bei B\u00f6lgental \u00fcberfl\u00fcssig?<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p><span style=\"color: #993300;\"><b>Die Fakten und unsere Sichtweise:<\/b><\/span><\/p>\n<p>Das Unternehmen geht im Rahmen seines Faktenchecks auf der Homepage nicht im Ansatz auf Alternativen ein. Ebenso wird kein Wort zu dem bereits andernorts genehmigten Abbaupotential gesprochen. Die Karte der mineralischen Rohstoffe des Landesamtes f\u00fcr Geologie und Rohstoffe Baden-W\u00fcrttemberg verdeutlicht, dass es Deutschlandweit noch eine Vielzahl an Abbaum\u00f6glichkeiten f\u00fcr Muschelkalk gibt. Wir sind der \u00dcberzeugung, dass es dort Fl\u00e4chen gibt, auf denen ein Gesteinsabbau, Bev\u00f6lkerung und Natur und Landschaft weniger beeintr\u00e4chtigen w\u00fcrde. Auf Grund der zahlreichen anderen Steinbr\u00fcche innerhalb des Landkreises Schw\u00e4bisch Hall und in unmittelbarer Nachbarschaft und der Tatsache, dass durch gesetzliche Vorgaben der Einsatz von Recyclingprodukten zunehmen wird, ist nicht erkennbar, dass die zum Rohstoffabbau genehmigten Fl\u00e4chen, mittelfristig den regionalen Bedarf nicht mehr ausreichend abdecken k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns ist nicht nachvollziehbar, weshalb das Unternehmen nicht auf die \u00c4u\u00dferungen der Wollmersh\u00e4user und Neidenfelser reagiert, dass nur bei gr\u00f6\u00dferem Abstand zur Wohnbebauung, einen ertr\u00e4glichen Gesteinsabbau erm\u00f6glicht. Es g\u00e4be Alternativen (vgl. Karte der mineralischen Rohstoffe), jedoch machen sich weder Unternehmen noch Gemeinde die M\u00fche, diese Alternativen aufzuarbeiten.<\/p>\n<ul>\n<li><b>Der regionale Bedarf kann ohne einen Steinbruch B\u00f6lgental ausreichend gedeckt werden, auch in Zukunft!<\/b><\/li>\n<li><b>Vermehrt Einsatz von Recyclingmaterial!<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1758-0-0-10\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor\" data-index=\"10\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t><h3 class=\"widget-title\">Frage: Stimmt es, dass die Marktversorgung mit Muschelkalk auch ohne den Steinbruch bei B\u00f6lgental ausreichend gesichert ist?<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p><span style=\"color: #993300;\"><b>Die Fakten und unsere Sichtweise:<\/b><\/span><\/p>\n<p>Recherchiert man zu diesem Thema, st\u00f6\u00dft man die Drucksache 16\/2615 des Landtag von Baden-W\u00fcrttemberg. In diesem besagten Schriftst\u00fcck nehmen das Umweltministerium und das Wirtschaftsministerium Stellung zur Rohstoffsicherung im Landkreis Schw\u00e4bisch Hall und zur langfristigen Versorgung mit Rohstoffen und deren Genehmigungsverfahren:<\/p>\n<p>Derzeit sind in unserem Landkreis acht Kalksteinbr\u00fcche in Betrieb mit einer Gesamtf\u00f6rdermenge von 3,3 Millionen Tonnen j\u00e4hrlich. Das sind pro Einwohner etwa 17,5 Tonnen. Von diesen acht Steinbr\u00fcchen haben sechs die M\u00f6glichkeit, sich mit Vorrang\/Vorbehaltsgebieten zu erweitern.<\/p>\n<p>Zum Thema langfristige Versorgung mit Rohstoffen wird dort aufgef\u00fchrt, dass die im Regionalplan festgelegten Vorrang\/Vorbehaltsgebiete, in der Zahl \u00fcber 250 Hektar, bei Weitem nicht ausgesch\u00f6pft sind. Sollte es an nicht wesentlichen Standorten zur Schlie\u00dfung kommen etwa mangels Genehmigung, sorgt dies f\u00fcr Nachfrageverlagerungen an bestehende Standorte in der Umgebung. Die dezentrale Gewinnung von Rohstoffen im Landkreis wird als nicht gef\u00e4hrdet angesehen. Insoweit ist auch keine Strategie zu deren Auftrechterhaltung erforderlich.<\/p>\n<p>Von gro\u00dfer Bedeutung in der Region ist lediglich das Auff\u00fcllvolumen f\u00fcr unbelasteten Bodenaushub und Bauschutt. Es ist nat\u00fcrlich fraglich, ob man neue Steinbr\u00fcche in der Region braucht, damit aufgelassene als Deponie f\u00fcr Ballungszentren herhalten m\u00fcssen (Stuttgart 21). Da werden die hiesigen Steinbr\u00fcche zur M\u00fclldeponie f\u00fcr Abbruchmaterial, Mauersteine, Ziegel, Beton und Stra\u00dfenasphalt. Keine Rede mehr von Biotopstandorten und dergleichen, wenn daf\u00fcr betr\u00e4chtliche Summen an der Auff\u00fcllung verdient werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wir haben, regional gesehen, eine \u00dcberproduktion an Kalkstein. Dies bemerkt der aufmerksame Betrachter jeden Tag auf den Hauptverbindungen Richtung Bayern: Lkws aus N\u00f6rdlingen, Ansbach, sogar Donauw\u00f6rth verlassen die Steinbr\u00fcche und verstopfen die Landstra\u00dfen. Ist dies noch regional, wenn Bau stellen tief im bayerischen Nachbarland mit Muschelkalk von hier beliefert werden?<\/p>\n<ul>\n<li><b>Der regionale Bedarf kann ohne einen Steinbruch B\u00f6lgental ausreichend gedeckt werden, auch in Zukunft!<\/b><\/li>\n<li><b>Vermehrt Einsatz von Recyclingmaterial!<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/bi-boelgental.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Landtagsdrucksache_16_2615_D.pdf\">Drucksache 16\/2615 des Landtag von Baden-W\u00fcrttemberg<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1758-0-0-11\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor\" data-index=\"11\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t><h3 class=\"widget-title\">Frage: Kann sich die Gemeinde Satteldorf die neuen Unternehmen einfach so aussuchen, wenn die Firma Sch\u00f6n- und Hippelein aus Satteldorf wegen einem Ja beim B\u00fcrgerentscheid schlie\u00dfen muss?<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p><span style=\"color: #993300;\"><b>Die Fakten und unsere Sichtweise:<\/b><\/span><\/p>\n<p>Das Unternehmen hat die M\u00f6glichkeit den Standort zu sichern, im Sinne der Arbeitnehmer. Nach unserer Kenntnis werden am Standort Satteldorf auch die Standorte Kirchberg an der Jagst und Heidenheim verwaltet. Diese Standorte sind doch nach wie vor in Betrieb.<\/p>\n<p>Zu aller erst tragen Unternehmen die Verantwortung f\u00fcr die Schaffung, den Erhalt oder den Wegfall von Arbeitspl\u00e4tzen. Die unternehmerische Entscheidung zu investieren, z.B. in ein neues Produkt, die Modernisierung oder Erweiterung der Produktion, die Er\u00f6ffnung eines neuen Standortes, bestimmt \u00fcber Wohl und Wehe der Arbeitspl\u00e4tze der Besch\u00e4ftigten. Ist diese Investition erfolgreich, sichert dieser Erfolg Arbeitspl\u00e4tze. Entpuppt sich diese Investition dagegen als nicht erfolgreich, gef\u00e4hrdet dies Arbeitspl\u00e4tze.<\/p>\n<p>Genauso verh\u00e4lt es sich auch bei der Entscheidung des Unternehmens, das Gebiet zwischen Gr\u00f6ningen und B\u00f6lgental als Standort f\u00fcr einen weiteren Steinbruch ausgew\u00e4hlt zu haben. Mit nennenswertem Widerstand der betroffenen Bev\u00f6lkerung wurde dabei wohl nicht gerechnet und somit droht nun die Gefahr, dass das Vorhaben scheitert. Mit entsprechend formulierten Aussagen wird nun suggeriert, die B\u00fcrgerinitiative gef\u00e4hrde mit ihrer Ablehnung des Projekts Arbeitspl\u00e4tze und trage letztendlich die Schuld am Verlust von Arbeitspl\u00e4tzen, sollte sie erfolgreich sein.<\/p>\n<p>Solch geartete Aussagen kann man nur als perfide Verdrehung von Ursache und Wirkung bezeichnen! Die Standortentscheidung des Unternehmens ist die Ursache, der Widerstand gegen eine Bedrohung, aufgrund dieser Entscheidung, ist die Wirkung und nicht umgekehrt!<\/p>\n<p>V\u00f6llig unverst\u00e4ndlich erscheint, dass nicht einmal Alternativen angedacht sind.<\/p>\n<p>Das Geschrei, der Ruf des Wirtschaftsstandortes Satteldorf w\u00fcrde schwer besch\u00e4digt, entstammt der in solchen F\u00e4llen \u00fcblichen Angstmacher-Rhetorik, die ausschlie\u00dflich zum Ziel hat, Gegner eines Vorhabens einzusch\u00fcchtern und die nicht unmittelbar betroffene Bev\u00f6lkerung im Sinne des Vorhabentr\u00e4gers zu beeinflussen. Im Falle des Steinbruchs B\u00f6lgental kann das Szenario auch ganz anders gesehen werden! Unternehmen suchen qualifizierte Mitarbeiter, die sie heute in einer Region, mit nahezu Vollbesch\u00e4ftigung, nicht mehr finden. Diese Mitarbeiter m\u00fcssen h\u00e4ufig von weit her rekrutiert werden und m\u00fcssen gleichzeitig bereit sein, in die Region umzuziehen. Das gelingt nat\u00fcrlich deutlich besser wenn Unternehmen attraktive Rahmenbedingungen vorweisen k\u00f6nnen. Dazu geh\u00f6ren auch Freizeit- und Erholungsm\u00f6glichkeiten, in einer halbwegs intakten Umwelt, so wie dies Gronach- und Jagsttal noch bieten k\u00f6nnen! Dagegen wirkt das riesige Loch eines Steinbruchs wenig attraktiv, von den weiteren negativen Beeintr\u00e4chtigungen ganz zu schweigen.<\/p>\n<p>Den Aussagen von Mitgliedern des Gemeinderats nach zu urteilen, herrscht in der Gemeinde Satteldorf weder eine Finanznot, noch ein Mangel an Nachfrage nach Gewerbefl\u00e4chen. Insofern w\u00e4re f\u00fcr die Gemeinde Satteldorf eine Ausfall bei der Gewebesteuer recht z\u00fcgig zu kompensieren und beileibe keine finanzielle Katastrophe.<\/p>\n<ul>\n<li><b>Die Gemeinde Satteldorf verf\u00fcgt \u00fcber hohe Gewerbesteuereinnahmen und damit \u00fcber sichere Finanzen<\/b><\/li>\n<li><b>Satteldorf ist ein gefragte Standort f\u00fcr Unternehmen<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1758-0-0-12\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor\" data-index=\"12\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t><h3 class=\"widget-title\">Frage: Was bedeutet eine Rohstoffsicherungsfl\u00e4che?<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p><span style=\"color: #993300;\"><b>Die Fakten und unsere Sichtweise:<\/b><\/span><\/p>\n<p>Der Regionalverband kann im Falle eines Scheiterns des Abbauvorhabens, andere Fl\u00e4chen zur Rohstoffsicherung ausweisen. Die Ausweisung der Rohstoffsicherungsfl\u00e4che dient nur deren Sicherung und stellt keine Sicherheit dar, dass hier tats\u00e4chlich ein Abbau realisiert werden kann.<\/p>\n<p>Auf unsere Anfragen an den Regionalverband Heilbronn- Franken erhielten wir mit Schreiben vom 19.07.2016 folgende Antwort:<\/p>\n<p><span style=\"color: #3366ff;\"><i>Die gesetzlichen Rahmenbedingungen machen deutlich, dass die Regionalplanung in der Abw\u00e4gung der verschiedenen Interessen der \u00fcbergeordneten und \u00fcber\u00f6rtlicher Ebene eine Fl\u00e4chensicherung zum Schutz von Rohstoffvorkommen vor konkurrierenden Nutzungen vornimmt. <\/i><i>Damit wird nicht festgelegt, dass hier tats\u00e4chlich eine Rohstoffgewinnung erfolgt.<\/i><i> Dies ist z.B. davon abh\u00e4ngig, ob es einen Interessenten f\u00fcr den Rohstoffabbau gibt und ob ein Genehmigungsverfahren erfolgreich abgeschlossen werden kann. <\/i><i>Denn unabh\u00e4ngig von der planerischen Fl\u00e4chenfestlegung im Regionalplan ist f\u00fcr jedes Abbauvorhaben ein eigenes Genehmigungsverfahren erforderlich.<\/i><i> In der Regel handelt es sich dabei um ein immissionsschutzrechtliches Verfahren, in dem alle Aspekte im Zusammenhang mit einer Rohstoffgewinnung im konkreten Standort behandelt werden.<\/i><\/span><\/p>\n<p>Die Ausweisung einer Rohstoffsicherungsfl\u00e4che stellt keine Zusicherung dar, dass hier tats\u00e4chlich ein Abbau erfolgen kann. Unter diesen Umst\u00e4nden dieses Abbauvorhaben als als ein garantiert umsetzbares Projekt darzustellen, ist nicht seri\u00f6s, wirkt spekulativ und ist im Hinblick auf die Arbeitspl\u00e4tze \u00e4u\u00dferst bedenklich.<\/p>\n<ul>\n<li><b>Es wird Zeit, dass sich das Unternehmen nach vertr\u00e4glichen Alternativen umschaut!<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1758-0-0-13\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor\" data-index=\"13\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t><h3 class=\"widget-title\">Frage: Ist Crailsheimer Muschelkalk ein \u201eLuxusprodukt\u201c?<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p><span style=\"color: #993300;\"><b>Die Fakten und unsere Sichtweise:<\/b><\/span><\/p>\n<p>Wir meinen ja. Mit Luxusprodukt ist gemeint, dass sich die Durchschnittsfamilie bzw. der Durchschnittsb\u00fcrger die Werksteinplatten nicht leisten kann. Zudem liefert das Unternehmen an regionale Unternehmen keine Kleinmengen, diese werden auf Anfrage mit dem Hinweis - \u201eWir liefern nur Gro\u00dfmengen wir sind ein Industriebetrieb\u201c - abgewiesen. Stattdessen werden Gro\u00dfauftr\u00e4ge in Oslo, Berlin u.w. bedient. Das nennt man dann Deckung des regionalen Bedarfs?<\/p>\n<p>Anfragen von Privatpersonen werden ebenfalls nicht bedient. Nach unseren Recherchen ist auch der Muschelkalkschotter an sich nur begrenzt f\u00fcr den Stra\u00dfenbau geeignet.<\/p>\n<p>Zudem wird verkannt, dass der Rohstoff Muschelkalk irgendwann aufgebraucht sein wird. Es gibt alternative Fassadenverkleidungen, z.B. aus nachwachsenden Rohstoffen. Dies findet in den Ausf\u00fchrungen des Unternehmens keine Erw\u00e4hnung.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1758-0-0-14\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor\" data-index=\"14\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t><h3 class=\"widget-title\">Frage: Wird um B\u00f6lgental herum auf 300 Hektar Fl\u00e4che Muschelkalk abgebaut?<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p><span style=\"color: #993300;\"><b>Die Fakten und unsere Sichtweise:<\/b><\/span><\/p>\n<p>Es ist korrekt, dass nur die Fl\u00e4che bis zur Kreisstra\u00dfe im Regionalplan als Rohstoffsicherungsfl\u00e4che ausgewiesen ist. Dies ist jedoch regelm\u00e4\u00dfig der Fall. Die Ausweisung erfolgt sukzessive mit dem Abbaufortschritt. Das Unternehmen best\u00e4tigt im Umkehrschluss selbst, dass es keine Sicherheit daf\u00fcr gibt, dass eine zuk\u00fcnftige Erweiterung des Steinbruchs, nicht doch bis nach Gr\u00f6ningen erfolgen k\u00f6nnte. Eine Erweiterung ist einfacher zu realisieren wie ein Neuaufschluss. Das Abbaupotential um B\u00f6lgental bis nach Gr\u00f6ningen ist hoch.<\/p>\n<p>Dazu ein fiktive \u00dcberlegung in die Zukunft:<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Auch eine Ver\u00e4u\u00dferung des Unternehmens w\u00e4re mit derartigen Parametern sehr erfolgversprechend. Bis heute hat das Unternehmen keine konkrete Unternehmensnachfolge pr\u00e4sentiert. Unter diesem Aspekt erscheint eine Ver\u00e4u\u00dferung nicht ausgeschlossen, vielleicht an ein weltweit t\u00e4tiges Unternehmen? Ob dann noch auf etwaige Vereinbarungen und die Bev\u00f6lkerung R\u00fccksicht genommen w\u00fcrde, erscheint sehr fraglich. Selbst wenn f\u00fcr den Steinbruch B\u00f6lgental Vereinbarungen getroffen w\u00fcrden, w\u00fcrden diese im Falle einer Erweiterung nicht zwingend greifen. Dies birgt das Risiko, dass auch Gr\u00f6ningen in der Zukunft durch einen Abbau unzumutbar beeintr\u00e4chtigt wird.<\/p>\n<div id=\"attachment_1715\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1715\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1715\" src=\"http:\/\/bi-boelgental.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Karte-Muschelkalkvorkommen-B\u00f6lgental-Gr\u00f6ningen-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/bi-boelgental.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Karte-Muschelkalkvorkommen-B\u00f6lgental-Gr\u00f6ningen-300x300.jpg 300w, https:\/\/bi-boelgental.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Karte-Muschelkalkvorkommen-B\u00f6lgental-Gr\u00f6ningen-150x150.jpg 150w, https:\/\/bi-boelgental.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Karte-Muschelkalkvorkommen-B\u00f6lgental-Gr\u00f6ningen-600x600.jpg 600w, https:\/\/bi-boelgental.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Karte-Muschelkalkvorkommen-B\u00f6lgental-Gr\u00f6ningen.jpg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-1715\" class=\"wp-caption-text\">Blau dargestellt: Fl\u00e4chen mit Muschelkalkvorkommen<br \/>Rot dargestellt: Erkundungsborhrungen (BO6826\/..)<\/p><\/div>\n<ul>\n<li><b>Das Risiko, dass der Steinbruch bis Gr\u00f6ningen erweitert wird, ist existent!<\/b><\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><b>Heutige Verhandlungen k\u00f6nnen eine zuk\u00fcnftige Erweiterung nicht verhindern!<\/b><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1758-0-0-15\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor\" data-index=\"15\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t><h3 class=\"widget-title\">Frage: Wird durch ein \u201eJA\u201c eine Verhandlungsgrundlage geschaffen?<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p><span style=\"color: #993300;\"><b>Die Fakten und unsere Sichtweise:<\/b><\/span><\/p>\n<p>Es ist korrekt, dass die Gemeinde innerhalb von drei Jahren nach dem B\u00fcrgerentscheid, mit dem Unternehmen keine Vereinbarungen treffen darf, die f\u00fcr das Abbauvorhaben erforderlich w\u00e4ren. Die Gemeinde ist w\u00e4hrend dieses Zeitraums verpflichtet, alles rechtlich zul\u00e4ssige zu tun, um den Steinbruch zu verhindern. Aber nur auf dieser Grundlage, hat das Unternehmen eine Notwendigkeit, \u00fcberhaupt Zugest\u00e4ndnisse zu machen. Das Unternehmen selbst hat die Chance, die Belange der Bev\u00f6lkerung ernst zu nehmen und im Rahmen der Planungen zu ber\u00fccksichtigen. Das Unternehmen selbst hat jedoch auch die Chance, den Willen der Bev\u00f6lkerung zu respektieren und sich einen Alternativstandort zu suchen, um Arbeitspl\u00e4tze zu sichern.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">F\u00fcr den Fall, dass das Unternehmen eine Planung einreicht, welche alle wesentlichen Belange der Bev\u00f6lkerung ber\u00fccksichtigt, kann das Ergebnis des B\u00fcrgerentscheids, durch einen neuen B\u00fcrgerentscheid abge\u00e4ndert werden. Eine Verhandlungsgrundlage entsteht somit erst bei einem positiven Ausgang des B\u00fcrgerentscheids, bei dem dann die Mehrheit mit \u201eJA\u201c gestimmt hat. Stimmt die Mehrheit mit \u201eNein\u201c, wei\u00df das Unternehmen, dass das Vorhaben realisiert werden kann, weshalb sollte es dann noch Zugest\u00e4ndnisse im Sinne der Bev\u00f6lkerung machen, bedeuten doch Zugest\u00e4ndnisse eventuell Mehrkosten.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><b>Nur ein Ja beim B\u00fcrgerentscheid schafft eine echte Verhandlungsgrundlage f\u00fcr die Gemeinde Satteldorf!<\/b><\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1758-0-0-16\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor\" data-index=\"16\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t><h3 class=\"widget-title\">Frage: Wie sicher ist eine Nordumfahrung von Gr\u00f6ningen zu realisieren?<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p><span style=\"color: #993300;\"><b>Die Fakten und unsere Sichtweise:<\/b><\/span><b><\/b><\/p>\n<p>Die Nordumfahrung als sicher zu verkaufen ist einfach nicht seri\u00f6s! Diesbez\u00fcglich verweisen wir auf unseren Flyer Nordumfahrung. Die Nordumfahrung ist v\u00f6llig ungesichert. Unternehmen und Gemeinde haben auf die Realisierung und Genehmigung keinen abschlie\u00dfenden Einfluss.<\/p>\n<p>Diese Nordumfahrung w\u00fcrde durch einen, im Regionalplan ausgewiesenen regionalen Gr\u00fcnzug, f\u00fchren. Ob hier der Regionalverband zustimmt wird, ist v\u00f6llig ungesichert, wie die E-Mail Antwort vom 22.06.2018 auf eine B\u00fcrgeranfrage best\u00e4tigt:<\/p>\n<p><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-family: &amp;quot, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Sehr geehrte\u2026.,<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-family: &amp;quot, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">wir danken f\u00fcr Ihre Anfrage bez\u00fcglich eines Stra\u00dfenneubaus im Regionalen Gr\u00fcnzug im Zusammenhang mit einer geplanten Rohstoffgewinnung in Satteldorf-B\u00f6lgental. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-family: &amp;quot, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Grunds\u00e4tzlich sind Regionale Gr\u00fcnz\u00fcge laut Regionalplan Heilbronn-Franken 2020, Plansatz 3.1.1, von Siedlungst\u00e4tigkeit und anderen funktionswidrigen Nutzungen freizuhalten. Im Raum Satteldorf ist im Regionalplan Heilbronn-Franken 2020 der Regionale Gr\u00fcnzug \u201eRaum Crailsheim\u201c festgelegt. Ihm sind verschiedene Funktionen zugeordnet. Planungsvorhaben werden vom Regionalverband immer auf ihre Lage in Bezug auf regionalplanerische Festlegungen hin \u00fcberpr\u00fcft. Ist von einem Vorhaben z.B. ein Regionaler Gr\u00fcnzug betroffen, erfolgt eine Pr\u00fcfung in mehreren Schritten. So ist z.B. die Frage zu kl\u00e4ren, ob ein Vorhaben unter die Ausnahmeregelung f\u00e4llt und wie die verschiedenen Funktionen des Regionalen Gr\u00fcnzugs betroffen sind. Oberstes Ziel ist immer die Sicherung und der Erhalt der Funktionsf\u00e4higkeit der Regionalen Gr\u00fcnz\u00fcge, gegebenenfalls durch geeignete Ausgleichsma\u00dfnahmen. Die entsprechenden Nachweise sind vom jeweiligen Vorhabentr\u00e4ger zu erbringen. Erfolgt dies nicht in erforderlichem Umfang, erhebt der Regionalverband Bedenken.<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">\u00a0<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-family: &amp;quot, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Aus dem Vorgehen wird deutlich, dass es sich letztlich bei jedem Vorhaben um eine Einzelfallpr\u00fcfung handelt - die Rahmenbedingungen und die jeweiligen spezifischen Bedingungen sind hier ma\u00dfgebend f\u00fcr eine sachgerechte abgewogene Beurteilung. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-family: &amp;quot, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Uns liegen zum Neubau einer Stra\u00dfe f\u00fcr den Lkw-Verkehr im Zusammenhang mit einer geplanten Rohstoffgewinnung in Satteldorf-B\u00f6lgental keine Informationen vor. Weder ist uns der Streckenverlauf einer solchen Stra\u00dfe bekannt, noch liegen uns Angaben zu L\u00e4nge, Breite, Verkehrsbelastung und sonstige Daten eines solchen Vorhabens vor. Insoweit ist das von Ihnen benannte Vorhaben zum derzeitigen Zeitpunkt f\u00fcr uns hypothetisch. Eine belastbare Antwort zu dem angefragten Vorhaben ist uns daher zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht m\u00f6glich. Der Regionalverband Heilbronn-Franken beteiligt sich nicht an Spekulationen. Hierf\u00fcr bitten wir um Verst\u00e4ndnis.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-family: &amp;quot, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Sollte das Unternehmen dem Bau einer Stra\u00dfe f\u00fcr den Lkw-Verkehr n\u00e4hertreten und entsprechende Unterlagen vorlegen, wird der Regionalverband Heilbronn-Franken im Lichte des Gesamtzusammenhangs eine entsprechende Pr\u00fcfung und Abw\u00e4gung des Vorhabens vornehmen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-family: &amp;quot, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wir hoffen, Ihnen mit diesem Schreiben weitergeholfen zu haben.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-family: &amp;quot, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-family: &amp;quot, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Christof Kr\u00e4mer<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-family: &amp;quot, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Dipl.-Geograph<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-family: &amp;quot, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Stellvertreter des Verbandsdirektors<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-family: &amp;quot, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Fachbereich Siedlung, Verkehr, Netzinfrastruktur, <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-family: &amp;quot, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Rohstoffe, Energie<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-family: &amp;quot, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Regionalverband Heilbronn-Franken<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><span lang=\"zxx\"><u><a href=\"https:\/\/maps.google.com\/?q=Frankfurter+Strasse+8+%0D%0A+74072+Heilbronn&amp;entry=gmail&amp;source=g\"><span style=\"color: #1155cc;\"><span style=\"font-family: &amp;quot, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Frankfurter Strasse 8<\/span><\/span><\/span><\/a><\/u><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><span lang=\"zxx\"><u><a href=\"https:\/\/maps.google.com\/?q=Frankfurter+Strasse+8+%0D%0A+74072+Heilbronn&amp;entry=gmail&amp;source=g\"><span style=\"color: #1155cc;\"><span style=\"font-family: &amp;quot, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">74072 Heilbronn<\/span><\/span><\/span><\/a><\/u><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-family: &amp;quot, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Telefon 07131-621013<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-family: &amp;quot, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Telefax 07131-621029<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><span lang=\"zxx\"><u><a href=\"mailto:kraemer@rvhnf.de\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: &amp;quot, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">kraemer@rvhnf.de<\/span><\/span><\/span><\/a><\/u><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><span lang=\"zxx\"><u><a href=\"http:\/\/www.rvhnf.de\/\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: &amp;quot, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">www.rvhnf.de<\/span><\/span><\/span><\/a><\/u><\/span><\/span><\/p>\n<p><a name=\"_GoBack1\"><\/a><\/p>\n<p>In vergleichbaren F\u00e4llen wurde die Realisierung einer Durchfahrt gerichtlich verhindert.<\/p>\n<p>Sollte das Unternehmen die nicht in seinem Besitz befindlichen Fl\u00e4chen im Abbaugebiet doch erhalten, k\u00f6nnte die Gemeinde heute schon zusichern, dass es dann auch die Feldwege der Gemeinde, f\u00fcr eine Zufahrt erhalten wird, zum Schutz der B\u00fcrger. Wenn keine rechtlich zul\u00e4ssigen Ma\u00dfnahmen zur Verhinderung existieren, ist die Gemeinde an den B\u00fcrgerentscheid nicht gebunden. Dies l\u00e4sst bereits heute die Fragestellung im B\u00fcrgerentscheid zu. Das Unternehmen kann bereits heute einen Antrag auf Genehmigung der Nordumfahrung stellen, unabh\u00e4ngig davon. ob die Umsetzung gesichert ist oder nicht. Stattdessen m\u00f6chte das Unternehmen die B\u00fcrger, im Falle eines \u201eJa\u201c beim B\u00fcrgerentscheid bestrafen. Im Grund wird mit diesem traurigen Druckmittel eine Drohkulisse aufgebaut, um vor allem die Gr\u00f6ninger zu verunsichern und deren Abstimmungsverhalten im Sinne des Unternehmens zu beeinflussen. Menschen und deren Gesundheit stehen beim Unternehmen wohl nicht sonderlich im Fokus.<\/p>\n<p>Die Gemeinde k\u00f6nnte einen Vergleich abschlie\u00dfen, hierf\u00fcr m\u00fcsste jedoch ein neuer B\u00fcrgerentscheid durchgef\u00fchrt werden. Dies ist bei den erheblichen Auswirkungen auf die Bev\u00f6lkerung, mehr als angemessen. Nach Ablauf von drei Jahren ist die Verwaltung an den B\u00fcrgerentscheid nicht mehr gebunden. Es m\u00fcsste dann gegebenenfalls ein neuer B\u00fcrgerentscheid durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Aber selbst bei einer Realisierung der Nordumfahrung bes\u00fcnde immer noch das Risiko, dass trotzdem LKW\u00b4S durch Gr\u00f6ningen fahren (vgl. Flyer Nordumfahrung). Es gibt zwar rechtliche M\u00f6glichkeiten eine Durchfahrt durch Gr\u00f6ningen auf der Kreisstra\u00dfe einzuschr\u00e4nken. Eine Sicherheit dass die LKW\u00b4s dann alternativ nicht doch durch Gr\u00f6ningen fahren, existiert trotzdem nicht.<\/p>\n<ul>\n<li><b>Eine Genehmigung der Nordumfahrung ist v\u00f6llig ungesichert!<\/b><\/li>\n<li><b>Eine Nordumfahrung durchschneidet einen regionalen Gr\u00fcnzug!<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1758-0-0-17\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor\" data-index=\"17\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t><h3 class=\"widget-title\">Frage: Zerst\u00f6rt der bei B\u00f6lgental geplante Steinbruch die Natur?<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p><span style=\"color: #993300;\"><b>Die Fakten und unsere Sichtweise:<\/b><\/span><\/p>\n<p>Luftbilder der Landesanstalt f\u00fcr Umweltschutz belegen, dass das unmittelbar an den Steinbruch Kernm\u00fchle angrenzte Jagsttal mit einem wei\u00dfen Staubbelag \u00fcberzogen ist. Die Hauptwindrichtung ist Westen, so w\u00fcrde bei einem Steinbruch B\u00f6lgental zuk\u00fcnftig das Gronachtal, bis hin zur Hammerschmiede und das Jagsttal, bis hin zur Heinzenm\u00fchle, genauso mit einem Staubbelag \u00fcberzogen werden. Ein erholsames Wandern im Tal, wird so w\u00e4hrend der Betriebszeiten des Steinbruchs nicht mehr m\u00f6glich sein. Beim Steinbruch Kernm\u00fchle berichten Angler ein Problem mit der Verschlammung des Flussbettes, durch mit Schlamm belastetes Wasser, das aus dem Steinbruch Kernm\u00fchle in die Jagst eingeleitet wird.<\/p>\n<p>Im Rahmen der Planung des Steinbruchs B\u00f6lgental ist vorgesehen, dass eine Wand des fl\u00e4chenhaften Naturdenkmals (ehemaliger Steinbruch bei B\u00f6lgental) fallen soll. Dort leben bereits eine Vielzahl an seltenen Tier- und Pflanzenarten, vor allem Bienen besiedeln die Wand. Diese werden zun\u00e4chst einmal zerst\u00f6rt. Auch hier ist bedenklich, dass die Zerst\u00f6rung des Status Quo wohl unter den Tisch gekehrt werden soll. Dass sich in einem sp\u00e4teren Stadium eines Steinbruchs wieder seltene Tier- und Pflanzenarten ansiedeln ist sicherlich unstreitig, so das entstandene Loch nicht doch wieder verf\u00fcllt werden soll. Aber zun\u00e4chst wird Natur zerst\u00f6rt!!! Ob unsere Generation das Sekund\u00e4rbiotop \u00fcberhaupt noch erleben darf, oder das Unternehmen nicht doch noch sp\u00e4ter eine Verf\u00fcllung beantragt, ist v\u00f6llig unsicher. Bereits heute bemerken die Neidenfelser erhebliche Auswirkungen der laufenden Verf\u00fcllung des Steinbruchs Kernm\u00fchle. Das Grund- bzw. Oberfl\u00e4chenwasser sucht sich infolge der Verdichtung des Auff\u00fcllmaterials neue Wege, was zu erheblichen Beeintr\u00e4chtigungen der darunterliegenden Fl\u00e4chen f\u00fchrt. Eine Abhilfe erfolgt nicht bzw. nur mit erheblichem Druck.<\/p>\n<p>Dass der Abbau von Beginn an eine Bereicherung f\u00fcr die Natur darstellen soll ist unglaubw\u00fcrdig. Es werden zun\u00e4chst einmal eine Vielzahl in dem Gebiet lebende Tiere ihr Leben lassen oder sich einen neuen Lebensraum suchen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Dass Wichtigste ist nicht der Ruf eines Wirtschaftsstandorts sondern, dass die Menschen Ihre Heimat nicht verlieren und eine lebenswerte Zukunft vor sich haben. Es ist auch Aufgabe eines Unternehmens, den Willen der Bev\u00f6lkerung zu akzeptieren und nicht auf Teufel komm raus, etwas gegen den Willen der Bev\u00f6lkerung durchzusetzen. Die Bev\u00f6lkerung in Satteldorf hat bereits genug ertragen m\u00fcssen \u2013 jetzt ist es an der Zeit auch einmal die Grenzen der Bev\u00f6lkerung zu respektieren!<\/p>\n<ul>\n<li><b>Das Schutzgut Mensch steht an erster Stelle!<\/b><\/li>\n<li><b>Respekt vor den Menschen bewirkt, dass weitere B\u00fcrger Satteldorf als Wohnort ausw\u00e4hlen!<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div id=\"panel-1758-0-0-18\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor panel-last-child\" data-index=\"18\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t><h3 class=\"widget-title\">Frage: Wer ist verantwortlich f\u00fcr \u201eAnonyme Briefe\u201c und Diffamierungen?<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p><span style=\"color: #993300;\"><b>Die Fakten und unsere Sichtweise:<\/b><\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #0000ff;\">Die Vorst\u00e4nde der B\u00fcrgerinitiative sind nicht f\u00fcr derartige Schweinereien verantwortlich!<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Die Vorstandsschaft distanzierte sich, zum wiederholten mal, von diesem Treiben und verurteilte dies nochmals. Gleichzeitig forderte die Vorstandsschaft der BI, die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung des Unternehmens Sch\u00f6n &amp; Hippelein auf, dies ebenfalls zu tun und lud diese ein, gemeinsam eine entsprechende Erkl\u00e4rung zu verfassen und diese in der Presse zu ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p>Es werden Vorst\u00e4nde und Mitglieder der B\u00fcrgerinitiative diffamiert und beschuldigt Sie h\u00e4tten anonyme Briefe versandt. Wir bewerten dies zwischenzeitlich als \u201eIntrigen\u201c welche der B\u00fcrgerinitiative bewusst Schaden sollen. Die B\u00fcrgerinitiative hat sich bereits mehrfach \u00f6ffentlich von derartigen Machenschaften distanziert. Warum das Unternehmen eigentlich nicht?<\/p>\n<p>Wir hoffen, dass Menschen die derartige Behauptungen unreflektiert \u00fcbernehmen und weiterverbreiten, zuk\u00fcnftig zuerst \u00fcber die Seriosit\u00e4t der Quellen Ihrer Information nachdenken! Und bedenken, dass mit diesen Behauptungen schwerwiegende Diffamierungen gegen Personen ge\u00e4u\u00dfert werden! Traut Euch Namen zu nennen und stellt Euch vor, Ihr w\u00e4rt selbst betroffen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Seite &#8222;Faktencheck&#8220; ist die direkte Antwort der BI auf den Faktencheck des Steinbruchbetreibers Sch\u00f6n &amp; Hippelein, auf dessen Webseite. 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