Aktuelles zu Veranstaltungen der Bürgerinitiative und zu weiteren wichtigen oder interessanten Ereignissen finden Sie unten, sowie immer auch auf unserer Presseseite und unter Aktionen & Veranstaltungen.

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Neuigkeiten in Sachen Steinbruch Bölgental!

Leider hat das Unternehmen wie erwartet, bedauerlicherweise gegen den Willen der überwiegenden Bevölkerung, einen Antrag auf Abbaugenehmigung gestellt. Wie auch bereits in unseren früheren Veranstaltungen dargelegt, ist es auch in diesem Verfahren unser Ziel, Forderungen zum Schutz der Bürger zu stellen und auch durchzusetzen. Auch hier gibt es Ansätze der Verhinderung, welche insbesondere die Gemeinde Satteldorf verpflichtet diese vorzubringen und ggf. durchzusetzen. Wir hoffen, dass die Gemeinde Satteldorf hier Ihren Verpflichtungen im ausreichenden Maße nachkommt.

Dass auf dieser Ebene der Abbau ganz verhindert werden kann, ist eher schwierig. Es ist daher durchaus möglich, dass das Unternehmen die Genehmigung zum Abbau erhält! Dies bedeutet aber noch lange nicht, dass der Steinbruch dann tatsächlich auch kommt.

Die Gemeinde Satteldorf darf durch den Bürgerentscheid die Wege im Gebiet nicht zur Verfügung stellen - dadurch wird der Abbau, nach unserer Auffassung, verhindert. Zudem befinden sich noch private Flächen im Gebiet, die nicht verkauft werden. Der Steinbruch kann dann, nach unserer Auffassung, trotz einer Genehmigung, nicht umgesetzt werden!!! Dies wurde uns so von unserem beratenden Rechtsanwalt, der bereits den weiteren Abbau des Hambacher Forstes erfolgreich gestoppt hat, bestätigt.

Der Bürgerentscheid bindet die Organe der Gemeinde Satteldorf jedoch mindestens für 3 Jahre, sodass frühestens bis Juli 2021 ein neuer Bürgerentscheid notwendig werden könnte, sollten die Gemeindeorgane nicht selbst den im Bürgerentscheid zum Ausdruck gebrachten Willen der Mehrheit der Bürger, weiterhin umsetzen wollen.

Das Abwarten des Auslaufens der Bindefrist des Bürgerentscheids, könnte ein Grund dafür gewesen sein, dass das Unternehmen nun so lange mit der Antragstellung gewartet hat.

Unserer Meinung nach, könnte eine weitere Taktik des Unternehmens sein, mit dem Erhalt der Abbaugenehmigung zu versuchen, bei den Bürgern den Anschein zu erwecken „Ihr könnte jetzt eh nichts mehr dagegen tun“.

Dem ist aber wie gesagt nicht so!

Wir brauchen Euch daher weiterhin! Unterstützt uns und fordert weiterhin von der Gemeinde Satteldorf und vor allem auch von den GemeinderätInnen, alles dafür zu tun, um den Steinbruch Bölgental zu verhindern!

Bürger für Bürger 


 

Zum Kampf „David gegen Goliath“ berichtet Redakteur Jens Sitarek vom Hohenloher Tagblatt am 10.08.2020

Warten auf das Gerichtsgutachten

Justiz Wegen der Schäden an ihrem Haus, die von Sprengungen im benachbarten Steinbruch Kernmühle kommen sollen, klagt das Ehepaar Kirchherr aus Wollmershausen gegen die Firma Schön + Hippelein. Von Jens Sitarek

Diese Aufnahme aus dem Jahr 2017 zeigt die Schäden am Haus der Kirchherrs. Das Gefache der Fassade musste mit Holzleisten gesichert werden. (Photo privat)

 

Margarete und Helmut Kirchherr aus Wollmershausen vermuten, dass die Sprengungen im benachbarten Steinbruch Kernmühle ursächlich für die Schäden an ihrem Haus, Baujahr 1906, und ihrer Scheune sind. Seit 2015 beobachten sie massive Verschiebungen im Mauerwerk, lockere Steine, Risse, Balken, die sich drehen. Einmal fiel eine Uhr von der Wand, und es flog sogar ein Gefach aus der Fassade. Damit niemand getroffen wird, wenn das erneut passiert, haben die Kirchherrs sie inzwischen mit Holzleisten gesichert. Die Schäden sind offensichtlich und sollen sich heute insgesamt auf mehr als 50 000 Euro summieren.

Bereits im Januar 2016 beschäftigte sich der Petitionsauschuss des Landtags im Crailsheimer Ratssaal mit den „Erschütterungen durch Sprengungen“ in dem Steinbruch Kernmühle. Ergebnis: Die spreng­technischen Vorgaben wurden eingehalten, die Messungen ergaben keine Anhaltspunkte für eine Richtwert-Überschreitung, der Grenzwert für die Schwinggeschwindigkeit wurde deutlich unterschritten. Der Beschluss im Oktober 2016 lautete daraufhin: „Der Petition kann nicht abgeholfen werden. In Bezug auf die Gebäudeschäden werden die Petenten auf die Möglichkeit, den Zivilrechtsweg zu beschreiten, verwiesen.“

Das kommt wirklich hier an, als wäre es ein kleines Erdbeben. Alles bebt, alles wackelt.“ Margarete Kirchherr Klägerin

Im Dezember 2018 reichten die Kirchherrs Klage vor dem Landgericht Ellwangen ein. Sie sind die einzigen in Wollmershausen, die diesen Weg gehen, aber nicht die einzigen, deren Häuser Schäden aufweisen. Ein Prozess sei auch „eine Frage des Aushaltens“, so sagt es Margarete Kirchherr, 57. Ihr Mann Helmut ist 70.

Ein Prozess ist aber auch eine Frage des Geldes. „David gegen Goliath – wir kämpfen um unser Recht“, so ist ihr Spendenaufruf im Internet überschrieben. Von der Politik und den Behörden fühlen sich die beiden „vollkommen alleingelassen“.

Es obliegt uns nicht, zu spekulieren. Sprengungen sind es jedoch keineswegs.“ Firma Schön + Hippelein Faktencheck auf der Homepage

Nach der mündlichen Verhandlung im Juni 2019 erging ein Beweisbeschluss. Das Gericht bestellte einen Gutachter, der im Bereich Schwingungen und Erschütterungen tätig ist. Im Februar dieses Jahres gab es einen Vor-Ort-Termin in Wollmershausen mit dem Gerichtsgutachter. „Wir warten jetzt auf das Gutachten“, sagt Klägeranwalt Enzo Beathalter auf Nachfrage unserer Zeitung.

Die Firma Schön + Hippelein mit Sitz in Satteldorf, die den Steinbruch Kernmühle seit 1903 umtreibt, möchte sich „nach Rücksprache mit den uns beratenden Anwälten“ und „vor dem Hintergrund eines laufenden Verfahrens“ nicht äußern. Auf ihrer Homepage hat die Firma einen Faktencheck veröffentlicht. Dabei geht es nicht nur ums Zukunftsprojekt Bölgental (dort soll ein neuer Steinbruch erschlossen werden, um Crailsheimer Muschelkalk abzubauen).

„Unser Unternehmen soll durch Sprengungen im Steinbruch Kernmühle in Wollmershausen Gebäude beschädigt haben“, heißt es beispielsweise im Faktencheck. Und die Antwort wird gleich mitgeliefert: „Es obliegt uns nicht, über die Ursache der sogenannten Sprengschäden an den Gebäuden zu spekulieren. Sprengungen sind es jedoch keineswegs.“ Dies hätten Erschütterungsmessungen von öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen ergeben.

Es war nicht das erste Mal, dass Gutachter sich vor der Zivilklage mit dem Fall beschäftigten. Ein Büro für Bergschadensfragen und Bodenbewegungen, das von der Bürgerinitiative „Steinbruch Bölgental – Nein Danke!“ beauftragt wurde und dessen Ursachenbewertung von den Kirchherrs mitfinanziert wurde, kommt im ­Oktober 2017 zu dem Schluss, dass durch den Sprengbetrieb Schäden an Gebäuden eingetreten sind.

„Das kommt wirklich hier an, als wäre es ein kleines Erdbeben. Sie müssen sich das wirklich vorstellen: Alles bebt, alles wackelt, es ist also wirklich furchtbar, es ist eine Zumutung“, sagt Margarete Kirchherr. Das sagt sie in einem Beitrag des ARD-Magazins Kontraste im Dezember vergangenen Jahres, in dem es um den 1000-Meter-Mindestabstand von Windkraftanlagen zu Siedlungen geht.

Was der Steinbruch mit Windrädern zu tun hat? In anderen Bereichen sei man in Sachen Mindestabstand großzügiger, heißt es bei Kontraste – so wird der Bogen nach Wollmershausen gespannt. Das Dorf, das zu Crailsheim gehört, liegt rund 300 Meter von der Steinbruchkante entfernt, und das Schicksal der Kirchherrs wird hier als ein Beispiel angeführt. Zu Wort kommt auch die bereits erwähnte Bürgerinitiative, die findet, dass die Nähe zur Wohnbebauung „unzumutbar“ sei.

In einem vier Minuten langen Beitrag im Frühstücksfernsehen von Sat.1 Ende Dezember hadern Margarete Kirchherr und eine Nachbarin mit den Sprengungen und den Schäden an ihren Häusern. Was Kirchherr nicht versteht: „Wieso darf ein Steinbruch bis zu 250 Meter an die Ortschaft ran?“ Am Ende wird sie noch so zitiert: „Wir glauben an den Rechtsstaat. Der Prozess bedeutet für uns alles oder nichts.“ Der nächste Gerichtstermin in Ellwangen steht noch nicht fest.


 

Bürgerinitiative „Steinbruch Bölgental – Nein Danke!“ e. V. ist jetzt eine behördlich anerkannte regional tätige Umweltvereinigung

 

Anerkennungsurkunde

Eitel Sonnenschein herrscht derzeit nicht nur über Hohenlohe, auch innerhalb der Bürgerinitiative scheint diese derzeit besonders kräftig, seit die Anerkennungsurkunde vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft beim Vorstand der Bürgerinitiative eingegangen ist. Gemäß §3 Umweltrechtsbehelfsgesetz anerkennt diese Urkunde die Bürgerinitiative als regional tätige Umweltvereinigung.

Mit dem Erhalt der Anerkennung als regional tätige Umweltvereinigung liegt nun die amtliche Bestätigung vor, dass die Bürgerinitiative über die notwendige fachliche, juristische sowie verwaltungsrechtliche Expertise und über die notwendigen finanziellen Möglichkeiten verfügt, um wirkungsvoll für die Belange des Natur- und Umweltschutzes in der Gemeinde Satteldorf und der Gemarkung Crailsheim-Tiefenbach einzutreten. Einhergehend mit der Anerkennung stehen der Bürgerinitiative zukünftige erweiterte rechtliche Möglichkeiten zur Verfügung, um Belange des Natur- und Umweltschutzes durchzusetzen.


 

Frühlingsgrüße aus Bölgental

Völlig unbeeindruckt von der "C"-Krise hält der Frühling auch in Bölgental Einzug, dazu eine kleine Impression, natürlich passend zur Bürgerinitiative.


 

Absurde Obergrenze

!!! Brandaktuell!!!

Hier der Beitrag von Kontraste über Mindestabständen zur Wohnbebauung, unter anderem als Beispiel in Wollmershausen. Soll es uns auch so ergehen?

https://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste-vom-12-12-2019/warum-der-mindestabstand-fuer-windkraftanlagen-ungerecht-ist.html

RBB-Online ARD-Magazin Kontraste vom 12.12.2019


 

Filmaufnahmen in Bölgental und Wollmershausen

ARD Magazin Kontraste macht Filmaufnahmen - Sendung am 12.12.2019

Zahlreiche Mitglieder der Bürgerinitiative unterstützten bereitwillig die Filmaufnahmen in Bölgental.

Das ARD Magazin Kontraste produziert einen Magazinbeitrag zum Thema "Abstände von Gesteinsabbau und Wohnbebauung". Auf der Suche nach geeigneten Drehorten wurde die Redaktion in unserer Region fündig, bietet sich doch die Gelegenheit gleich in 2 Fällen zu recherchieren und zu filmen. Zum einen zum Abwehrkampf der Bürgerinitiative gegen den umstrittenen Neuaufschluss eines Steinbruchs bei Bölgental und zum anderen beim Kampf von Bürger in Wollmershausen, um einen Ausgleich der mutmaßlich durch den Steinbruchbetrieb Kernmühle verursachten Schäden an ihren Gebäuden.

Der fertige Beitrag soll in der Sendung am 12.12.2019 zu sehen sein (ARD Magazin Kontraste, Sendezeit 21:45 Uhr).


 

Der Kampf David gegen Goliath

Crailsheim-Wollmershausen Juli 2019

Dass die Verteidigung der eigenen Lebensumstände, gegen die übermächtigen Gegner aus dem Kreis der Unternehmen und der ihnen gewogenen Politik und Verwaltung, viel Zeit und Energie kostet ist unserer Bürgerinitiative ja hinlänglich bekannt. Muss diese Auseinandersetzung dann auch noch mit juristischen Mitteln geführt werden, kann der Kampf sehr schnell auch noch sehr teuer werden. Selbst bei besten Aussichten auf einen Erfolg, muss der Kläger das Risiko der drohenden hohen Kosten für vom Gericht beauftragte Gutachter, zuzüglich der Kosten für Rechtsanwälte und des Gerichts, tragen, respektive vorfinanzieren.

Die Familie Kirchherr ist das Wagnis der Zivilklage gegen den Betreiber des Steinbruchs Kernmühle eingegangen. Im Rahmen der ersten mündlichen Verhandlung wurde offenbar, dass zur Fortsetzung der Klage die Einholung von Sachverständigengutachten notwendig wird. Die entstehenden Kosten müssen nun zuerst einmal (vor)finanziert werden. Dabei muss mit Kosten im 5-stelligen Bereich gerechnet werden. Um dies finanzieren zu können, ist die Familie Kirchherr auf Unterstützung angewiesen und stellt auf der Spendenplattform "betterplace.me" ihre Situation dar, natürlich verbunden mit der Hoffnung viele Unterstützer zu finden.

Wir als Bürgerinitiative unterstützen unsere Mitglieder – in diesem Fall die Familie Kirchherr - im Rahmen unserer Möglichkeiten und werben aus diesem Grund für deren Anliegen.

Spendenaufruf auf betterplace.me


 

Wissenschaftler des Historischen Instituts der Uni Stuttgart besuchen Bölgental

12.07.2019 Satteldorf-Bölgental

Im Rahmen ihrer Exkursion zur Hammerschmiede Gröningen führte der Weg die Wissenschaftler auch nach Bölgental.

Weiterlesen unter Aktionen und Veranstaltungen


 

Steinbruch Rubenheim - Landesamt für Umwelt und Naturschutz lehnt Antrag des Steinbuchbetreibers zur Erweiterung ab

Saarbrücken im April 2019

Die „Bürgerinitiative gegen den Kalk-Tagebau im Bliesgau“ kann auf ihrer Website eine erfolgreiche Verhinderung einer Steinbrucherweiterung melden. Bemerkenswert dabei ist, dass das Landesamt für Umwelt und Arbeitsschutz des Saarlands in völlig konsequent zu Gunsten des Naturschutzes entschieden hat. Die vom Steinbruchbetreiber Schmitt Kalksteinbruch GmbH & Co. KG begehrter Erweiterung eines bestehenden Kalksteinbruchs um ca. 27 Ha grenzt direkt an unter Naturschutz stehende Gebiete an.
So schreibt das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlands in einer Mitteilung: „Nach eingehender Prüfung der natur- und artenschutzrechtlichen Belange kommt die Genehmigungsbehörde zu dem Ergebnis, dass das Vorhaben zu nachhaltigen und weitreichenden Konflikten mit den Schutzzielen der ausgewiesenen Schutzgebiete und zu Verstößen gegen die Vorschriften des Bundesnaturschutzgesetzes zum Artenschutz insbesondere im Hinblick auf geschützte Vogelarten führt. Darüber hinaus sind erhebliche Beeinträchtigungen von Quellen und Quellbereichen mit gesetzlichem Schutzstatus zu erwarten.“

Chapeau! Es gibt sie doch noch - Behörden die Belange der Umwelt vor das Profitstreben von Unternehmen stellen, zumindest im Saarland. Aber vielleicht ticken da die Uhren ja anders?

Man kann sich einfach nicht des Eindrucks erwehren, dass dem aufmerksamen Anwohner aus Bölgental oder Gröningen, die Situation im Bliesgau sattsam bekannt erscheint - Gesteinsabbau vs. Naturschutz – das Ringen um Ablehnung oder Genehmigung des Vorhabens bei Bölgental. Wie wird die zuständige Genehmigungsbehörde, das Landratsamt SHA wohl entscheiden?

Ablehnender Bescheid (Website Steinbruch Rubenheim)

Mitteilung Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlands (Website Steinbruch Rubenheim)


 

Klima- und Umweltschäden durch die Kalk- und Zementindustrie

Bereits am 26.03.2019 berichtete der Fernsehsender 3sat im Magazin nano über Klima- und Umweltschäden, die durch den Abbau von Kalkstein und dessen Weiterverarbeitung zu Zement verursacht werden. Das Ganze passiert nicht nur bei uns, sondern auch, wie im Beitrag gezeigt, auf Indonesien. Dagegen wehrt sich die betroffene Bevölkerung, deren Lebensgrundlagen rücksichtslos zerstört werden sollen.

Der Bericht zeigt auch, dass an Alternativen geforscht wird. Insgesamt ein sehenswerter Bericht (ab Minute 12:05)!

Bericht auf 3sat


 

Traumhafte Natur im Gronachtal

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Das Ergebnis des Bürgerentscheids!

Eilmeldung!

Der Sieg ist unser! Eine klare Mehrheit der Satteldorfer Bürger stimmen am 01.07.2018 mit "Ja" und entscheiden damit den Bürgerentscheid im Sinne der Bürgerinitiative! Einfach grandios, unglaublich!!!!!

Das Abstimmungergebnis:

3900 Wahlberechtigte
2410 abgegebene Stimmen
16 ungültige Stimmen
2394 gültige Stimmen
1622 Stimmen mit Ja (67,75%)
722 Stimmen mit Nein (32,25%)